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Wie Sie die richtigen E-Learning Produkte für Ihre Mitarbeiterentwicklung finden

Aktualisiert: 25. Mai 2020

Die Corona Krise hat der Digitalisierung einen heftigen Tritt verpasst. Im E-Learning Sektor ist dies besonders am explodierenden Angebot an Videokursen und Webinaren bemerkbar. Beinahe jeder zweite Anbieter betreibt schon eine vermeintliche Online-Akademie. Jedoch sind diese nicht immer die beste Wahl. Wann und für wen diese Variante des E-Learnings Sinn macht, lesen Sie in diesem Artikel.


Wer meine Blogartikel verfolgt, oder sich selbst schon mit E-Learningkursen gefasst hat, weiß, dass es hier ganz unterschiedliche Varianten mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen gibt. Es ist aber nicht nur der Begriff an sich schwammig, auch, dass im Trainings- und Weiterbildungssektor jeder anbieten kann. Hier gibt es keine Regelungen oder Einschränkungen. Wie alles hat das sein Gutes, aber bringt auch Negatives mit sich. Vor allem hinsichtlich Qualität gibt es große Unterschiede!


Die Streu vom Weizen trennen


Verschiedenste Plattformen machen es auch dem größten Techniklaien ganz leicht, Kurse hochzuladen und zu vermarkten. Videos lassen sich in ziemlich guter Qualität mit der Handykamera aufnehmen und die Ansprüche an die Professionalität der Produkte hat längst abgenommen. Schließlich geht es ja nur um den Inhalt. Erschwerend kommt dazu, das vor allem in den sozialen Medien die breite Masse dazu motiviert wird, Ihr eigenes Online Business aufzubauen. Hier die Streu vom Weizen zu trennen ist mühsam.


So einfach die Umsetzung auch sein mag, ausschlaggebend ist eben nicht nur der Inhalt, denn auch didaktische Überlegungen spielen eine Rolle. Das fängt mit der Strukturierung der Inhalte an und hört mit der Wissensüberprüfung auf. Im Kontext der beruflichen Weiterbildung, im Bereich der Mitarbeiterschulungen nehme Mitarbeiter nicht immer ganz freiwillig und schon gar nicht mit Motivation an solchen Kursen teil. Kommen hier noch schlecht gemachte E-Learningprodukte zum Einsatz, hätte man sich das Geld gleich sparen können. Dies verstärkt noch zusätzlich die Vorbehalte und Abneigung gegen diese neue Art des Lernens. Dazu kommt, dass eine gesicherte Leistungsüberprüfung nur schwer umsetzbar ist, vor allem bei größeren Gruppen.


Lernvideos und Webinaren für die betriebliche Weiterbildung


Lernvideos sind gut geeignet, wenn eine hohe Motivation seitens des Lernenden besteht, sich mit den Inhalten aktiv auseinanderzusetzen. Wenn also ein aktuelles Interesse vorhanden ist. Aber auch hier gilt es, zu mindestens die Expertise des Vortragenden zu überprüfen, um selbsternannten Experten aus dem Weg zu gehen.

Ein weiterer “naher Verwandter“ des Lernvideos ist das Webinar. Hier hat man die Möglichkeit, Live mit dem Vortragenden in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Das stellt einen Vorteil gegenüber Lernvideos dar. Jedoch sind Webinare terminiert und bieten damit nicht die zeitliche Flexibilität anderer E-Learningprodukte.


Lernvideo und Webinare sind diesem Grund für ausgewählte Mitarbeiter eine gute Möglichkeit sich weiterzubilden bzw. sich einen Überblick zu verschaffen. Sie sind sofort verfügbar und kostengünstig. Auf viele dieser Videos kann man nach Erwerb ein Leben lang zugreifen. Nicht schlecht, aber für die Schulung von mehreren Mitarbeitern wenig geeignet. Vor allem dann nicht, wenn Ihnen als Auftraggeber wichtig ist, dass die Teilnehmer diese Inhalte auch verstehen und behalten können.


Eine gute Möglichkeit wäre es, Videokurse mit Präsenzunterricht zu ergänzen. Eine weitere Variante bzw. ein weiteres E-Learningprodukt stellt das interaktive E-Learning Seminar dar. Hierbei handelt es sich um ein Programm, das die Aufmerksamkeit des Nutzers erfordert. So sind auch unmotivierte Lerner “gezwungen“ sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Durch den Einsatz von Quizzes und Games wird der Lernfortschritt immer wieder überprüft. Im Gegensatz zu Lernvideos wird der Inhalt nicht vorgekaut und passiv konsumiert. Wer sich diese Variante gerne kostenfrei ansehen möchte, folg diesem LINK.

Den Profis vertrauen


E-Learning bietet viele Vorteile, nicht umsonst wird es immer beliebter. Das heißt aber noch lange nicht, dass alles gut ist, wo E-Learning draufsteht. Vor allem ist die Unterscheidung zwischen Produkten, die sich für die betriebliche Weiterbildung und privatem Interesse eignen, schwierig.


Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn Sie Ihr eigenes E-Learning Produkt in Auftrag geben, und damit jahrelang beliebig viele Mitarbeiter schulen können. Hier haben Sie die Kontrolle. Einen eigenen E-Learning Autor einzustellen macht erst ab einer gewissen Größe Sinn.


Bleiben Sie dran, denn Ihre Konkurrenz bildet sich auch weiter!

Alles Gute und bleiben Sie gesund! Ihre Silke @E-Learnbox

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