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Wie Bedürfnisse Ihre Mitarbeiter motivieren

Aktualisiert: 25. Mai 2020

Jeder Mensch ist anders. Doch eines ist allen gemeinsam. Wir haben alle Bedürfnisse, und diese lassen sich dank Maslow gut darstellen und nachvollziehen. Die sogenannte Bedürfnispyramide nach Maslow zeigt die Grundbedürfnisse, wie Hunger, Durst, Schlaf und Sexualität, an erster und wichtigster Stelle. Diese müssen befriedigt sein, bevor wir uns für etwas anderes interessieren. Unser Handeln wird sich so lange nach diesen Bedürfnissen richten, bis sie erfüllt sind. Ist hier alles im Lot wird Stufe zwei der Pyramide interessant. Das Sicherheitsbedürfnis des Menschen. Auch das erscheint uns verständlich, wer hat nicht gerne ein Dach über den Kopf und nichts zu fürchten.

Die Bedürfnispyramide nach Maslow: Auf erster Stufe stehen die Grundbedürfnisse auf der zweiten Stufe Sicherheitsbedürfnis. Diese Bedürfnisse sind in bei uns großteils sichergestellt.

In der westlichen Welt sind diese Bedürfnisse weitgehend befriedigt, und wir müssen uns kaum Gedanke um die ersten beiden Bedürfnisstufen machen. Deshalb rücken für uns die nächsten drei stärker in den Vordergrund: Zugehörigkeit und Liebesbedürfnis, Wertschätzungs- und Geltungsbedürfnis und das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung.


Oder nach David McClelland, in Anlehnung an Maslow: Zugehörigkeit, Macht und Leistung.

Das Bedürfnis nach Zugehörigkeit drückt sich aus durch den Wunsch nach Sicherheit und Zuwendung. Aber auch durch die Angst vor Abweisung und Ausschluss. Das A und O ist ein gutes Betriebsklima (hier geht’s zum GRATIS E-LEARNKURS: Empathie trifft Betriebsklima). Werden Mitarbeiter gezielt ausgegrenzt, ist es Aufgabe der Führung dies zu unterbinden. Auch Teambuilding-Maßnahmen eignen sich gut um dem Bedürfnis nach Zugehörigkeit zu entsprechen.



Mit dem Bedürfnis nach Macht ist der Wunsch nach Kontrolle und Einfluss verbunden, aber auch die Angst vor Kontrollverlust und Abhängigkeit. Räumen Sie deshalb Ihren Mitarbeitern größtmögliche Autonomie ein. Nichts ist demotivierender als über jeden Arbeitsschritt Rechenschaft ablegen zu müssen. Schaffen Sie die Rahmenbedingungen, indem Sie klare Ziele und eine Zeitspanne festlegen. Überlassen Sie es den Mitarbeitern dann selbst, wie sie diese erfüllen. Stehen Sie dabei als Ansprechpartner bei Problemen zur Seite.



Die Anerkennung von Leistung ist ein starker Motivator, sie muss jedoch auch entsprechend vergütet werden.

Zuletzt das Bedürfnis nach Leistung. Es entspricht der Spitze der Maslowschen Bedürfnispyramide (Selbstverwirklichung), und äußert sich im Wunsch nach Erfolg und Abwechslung. Daraus entsteht aber auch die Angst zu versagen. Nicht nur die Anerkennung der Leistung, sondern auch die entsprechende Vergütung sind hier ausschlaggebend. Seien Sie großzügig wenn Fehler passieren und verzichten Sie auf Schuldzuweisungen, sie nützen niemandem. Falls ein Mitarbeiter immer wieder Fehler macht üben Sie Kritik im konstruktiven Einzelgespräch. Regelmäßige Mitarbeitergespräche geben Ihren Mitarbeitern die Möglichkeit sich einzuschätzen und weiterzuentwickeln. Weisen Sie Perspektiven auf und bieten Sie Weiterbildungen an.


Bei alle dem vergessen Sie nicht, sich selbst zu motivieren! Aber dazu ein anderes Mal! Beste Grüße Ihre Silke von der E-Learnbox!






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