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Warum Erfolgsmomente für Sie und Ihre Team so wichtig sind!

Aktualisiert: 25. Mai 2020

Teams, Mitarbeiter und Unternehmen die regelmäßigen Erfolge feiern, sind auf lange Sicht erfolgreicher und motivierter. Jetzt müssen Sie aber nicht gleich für jede Kleinigkeit eine Firmenfeiern veranstalten! Denkbar sind auch kleine Anerkennungen in Form von Gutscheinen (Kino, Tankgutscheine, regionale Gutscheine…), oder die Veröffentlichung von kleinen Erfolgen. Manchmal reichen anerkennende Worte, ein anderes Mal könnte man mit einem Gläschen anstoßen. Denn große Ziele und Erfolge lassen sich nur über kleine (Teil)erfolge erreichen.


Für all jene, die gerne eine positive Arbeitsatmosphäre und mehr Erfolg in Ihrem Arbeitsleben erleben möchten, ist dieser Artikel gedacht.


Aber auch für alle die jetzt einwenden, dass Mitarbeiter dafür bezahlt werden ihre Arbeit erfolgreich zu erledigen, ohne ständig den Bauch gestreichelt zu bekommen, ist dieser Artikel lesenswert.

Kleine Erfolge geben Selbstbestätigung und treiben voran.


Gerade wenn sich Teams oder Mitarbeiter als Urheber dieser Erfolge erleben dürfen. Genauer gemeint ist damit, das Prinzip der Selbstwirksamkeit, ein zentraler Bestandteil der Sozialkognitiven Lerntheorie von Bandura.


Eine wesentliche Erkenntnis Banduras war, dass Menschen meistens nur dann eine Handlung beginnen, wenn sie davon überzeugt sind, dass sie diese Handlung auch tatsächlich erfolgreich ausführen können.


Die Überzeugung, eine Handlung erfolgreich ausführen zu können, bezeichnete Bandura als Selbstwirksamkeits-Überzeugung, wobei in vielen Fällen unerheblich ist, ob die Person tatsächlich zur Ausführung in der Lage ist oder nicht: Ohne Selbstwirksamkeits-Überzeugung werden Herausforderungen oft nicht angenommen.


Untersuchungen haben gezeigt, dass eine hohe Selbstwirksamkeitserwartung außerdem zu größerer Ausdauer bei der Bewältigung von Aufgaben und zu einer niedrigeren Anfälligkeit für psychische Störungen führt.


Wie baut man also diese Selbstwirksamkeit auf


1. Durch Erfolgserlebnisse: Sie führen auf natürliche Weise zu einer Stärkung von Selbstwirksamkeit. Misserfolge, vor allem wenn sie der eigenen Person zugeschrieben werden, führen zu einer Schwächung. Insbesondere die eigene Bewertung von positiven und negativen Erfahrungen bei der Bewältigung schwieriger Aufgaben ist entscheidend für das Entstehen von Selbstwirksamkeitserwartungen.


Wird die Ursache von Erfolg oder Misserfolg dem eigenen Verhalten zugeschrieben, oder wird sie äußeren Umständen zugeschrieben?


Damit es zu Steigerung der Selbstwirksamkeitserwartung kommen kann, muss die Ursache für Erfolg oder Misserfolg dem eigenen Verhalten zuschrieben werden. Dies gelingt Ihren Mitarbeitern besser, wenn Sie auch kleine Erfolge entsprechend würdigen und ihnen Aufmerksamkeit zukommen lassen. Ihr Team, Ihre Mitarbeiter verstehen, dass sie selbst die Ursache für den Erfolg waren („Ich bin gut in dem was ich tue“).


2. Durch Beobachtung: Schon die Beobachtung des Erfolges anderer Personen, die einem selbst wichtig oder ähnlich sind, nährt das Gefühl der Selbstwirksamkeit. Dieser Effekt wird noch weiter gestärkt, wenn die Modellperson öffentlich belohnt wird. Ein weiterer Grund also, Erfolgsmomente auszukosten und öffentlich zu machen.


3. Feedback aus der sozialen Gruppe:

Einfluss auf Ihr Gefühl der Selbstwirksamkeit hat auch die soziale Gruppe, also Kollegen, Vorgesetzte und Kunden. Hören Sie hier immer wieder, dass man ein Versager ist, werden Selbstwirksamkeitsüberzeugungen deutlich und nachhaltig geschwächt. Ich denke Sie ziehen daraus die richtigen Schlüsse.


Soweit die Begründung, warum auch kleine Erfolge gefeiert werden sollten.


Ebenfalls gut zu wissen!

Menschen mit einer hohen Resilienz verfügen über eine hohe Selbstwirksamkeitsüberzeugung. Sie drückt sich dadurch aus, dass sie sich nicht als passives Opfer sondern als aktive Gestalter ihrer Lebenswelt verstehen und Erfolge sowie Misserfolge entsprechend bewerten. Dadurch erlernen sie einen gelasseneren Umgang mit den Anforderungen des Lebens und gewinnen ein Gefühl der Kontrolle über sich und ihre Emotionen.

Besser gehts echt nicht, oder?


Wenn Sie glauben, dass Kollegen, Freunde oder Bekannte diesen Artikel lesen sollten, teilen Sie Ihn gerne!


Alles Liebe Ihre Silke von der E-Learnbox



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