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Von Fischen und Löwen, oder warum Schwächen überbewertet werden!

Aktualisiert: 25. Mai 2020

„Eigentlich macht sie ihren Job ganz gut, aber…“ Unsere Aufmerksamkeit liegt allzu oft auf dem, was noch fehlt. Geht es um die Entwicklung und Herstellung von Produkten, ist das auch gut und richtig so. Bei der Entwicklung von Menschen sollte aber der Ausbau von Talenten und Stärken im Vordergrund stehen. Wer Schwächen abbaut, ist dann eben weniger schwach.

Halten wir uns bei der Arbeit gegenseitige Schwächen vor Augen und versuchen, an diesen zu arbeiten, leiden neben dem Betriebsklima auch Motivation und Leistungsfähigkeit. Klein gemachte Menschen haben Angst vor Fehlern und weiterer Kritik, von ihnen sind keine großen Sprünge zu erwarten. Um unser aller Willen- STÄRKEN WIR UNSERE STÄRKEN!


Stärkenorientierte Führung


Stärkenorientiertes Führen ist in erster Linie eine Sache der Einstellung und Haltung dem Team und Mitarbeitern gegenüber.

  • Richten Sie Ihren Fokus zuerst darauf, was Ihre Mitarbeiter gut können! Es zählt aber natürlich nicht die Momentaufnahme, sondern das Interesse sich länger mit dem Menschen zu beschäftigen.

  • Machen Sie sich Gedanken, welche Anforderungen und Herausforderungen bestimmte Aufgaben haben, und ob diese auch zum Stärkenprofil des Mitarbeiters passen.

  • Berücksichtigen Sie Ihr Wissen in der Zusammensetzung von Teams und der Verteilung von Aufgaben.

  • Zeigen Sie Mitarbeitern Ihre Wertschätzung durch kurze Gespräche. Betonen Sie nicht nur die Leistung selbst, sondern auch die Stärken des Mitarbeiters, die zu diesen Ergebnissen geführt haben.

  • Ein Dankeschön für außerordentliche Leistungen hat noch keinem geschadet.

  • Mitarbeitergespräche eigenen sich besonders gut, um persönliche Stärken zu thematisieren und ggf. weiteren Ausbau der Stärken zu planen.

Wenn wir innerhalb unseres Stärkenbereiches arbeiten können, dann erleben wir Arbeitszufriedenheit. Positive Bestärkung und Ermunterung steigern unsere Leistungsfähigkeit.


Mit gutem Beispiel voran


Die stärkenorientierte Führung macht aber auch vor Ihnen nicht Halt: Werden Sie sich Ihrer eigenen Fähigkeiten und Stärken bewusst, nur dann können Sie diese auch gezielt einsetzen. Wer sich seinen Stärken zuwendet, ist zufriedener und stärkt den eigenen Selbstwert. So geht man mental gestärkt an neue Herausforderungen heran.

Die stärkste Kraft einer Führungskraft ist sicher, den eigenen Mitarbeitern vorzuleben, worüber sie redet. Das gilt ebenso für den Stärkensatz.


Der Schlüssel zur menschlichen Weiterentwicklung liegt in den persönlichen Stärken und Interessen!

Alles Liebe Eure Silke von der E-Learnbox



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