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Warum Ihnen "Soziale Kompetenzen" alleine auch nicht weiterhelfen

Aktualisiert: 25. Mai 2020


Soziale Kompetenz der Führungskraft ist von ausschlaggebender Bedeutung für Mitarbeiterbindung, Zielerreichung und Betriebsklima. Dass sie damit gleichfalls ein entscheidendes Kriterium für den Unternehmenserfolg ist, liegt auf der Hand.


Während sich das Führungsverständnis nun langsam von einer "ICH CHEF, DU NIX- Haltung" wegentwickelt, bleiben reihenweise irritierte Führungskräfte zurück, die selbst nie etwas anderes erlebt haben. Mitarbeiterführung funktioniert heute anders, und wer gewillt ist, sie zu verstehen, der besucht Schulungen die sich mit der Thematik befassen. Vor allem "Soziale Kompetenz" soll zum gewünschten Führungserfolg verhelfen.


Führungskräfte scheitern zu 90 Prozent nicht an fachlichen Defiziten, sondern an mangelnder sozialer Kompetenz.

Führungskräfte scheitern zu 90 Prozent nicht an fachlichen Defiziten, sondern an mangelnder sozialer Kompetenz.


In der Praxis treffen Führungskräfte nicht auf Mitarbeiter, sondern immer auf den ganzen Menschen. Grenzen zwischen Arbeits- und Privatzeit verschieben sich, eine Unterscheidung zwischen Privatmensch und Arbeitsmensch ist nicht mehr zeitgemäß. Bedingungen aus der Arbeit wirken im Privatbereich. Ereignisse des Privatlebens nehmen Einfluss auf Arbeitsklima und Arbeitsleistung. Wer weiß nicht, dass sich Probleme mit den Kindern oder andere Krisen auf die Arbeit auswirken?

Schon im ganz normalen Ablauf des Arbeitsalltags bedarf es der sozialen Kompetenz der Führungskraft. Unter komplexen Bedingungen kommen Sie hier mit aber auch mit noch so vielen Techniken und Strategien nicht weiter.


Ich hoffe, ich konnte Sie bis hierhin überzeugen, das Sie für erfolgreiche Führung Soziale Kompetenzen brauchen?!


Die gute Nachricht ist, dass sich soziale Kompetenz erlernen lässt. Zum Beispiel aus Büchern, Seminaren oder (meinen) E-Learnkursen.


Die schlechte Nachricht ist, dass man sich diese Kompetenzen nicht einfach so aneignen kann. Das Wissen über Techniken und Strategien im zwischenmenschlichen Umgang reicht alleine nicht aus. Es macht Sie nicht zu einer besseren Führungskraft.


Soziale Kompetenz ist mehr als eine Technik, die man erlernen und in den Führungsstil integrieren kann.


Soziale Kompetenz beginnt und endet mit der inneren Einstellung, die wir anderen Menschen gegenüber haben. Technik und Strategie für eine positive zwischenmenschliche Interaktion können erst dann ihre Aufnahme in den Führungsstil finden, wenn Sie Ihre Einstellung zu Menschen und zum Führungsprozess ändern.


Diese innere Einstellung ist die Basis, auf der soziale Kompetenz auch seine praktische Anwendung finden kann. Diese Basis nennt sich Empathie! Die Fähigkeit, sich in seine Mitmenschen einfühlen zu können. Mit dieser Fähigkeit können Sie auch dann noch angemessen auf Situationen reagieren, in denen Sie zum Beispiel auf erlernte Gesprächstechniken nicht zugreifen können.


Alles Liebe, Ihre Silke von der E-Learnbox





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